Kreisparteitag der LINKEN Böblingen – 19. Juli 2026

Beim Kreisparteitag der LINKEN Böblingen am 19. Juli wurden die Kandidaten für die Landtagswahl nominiert, Delegierte gewählt und wichtige strukturelle Entscheidungen getroffen.

Am 19. Juli traf sich der Kreisverband der LINKEN Böblingen zur Mitgliederversammlung. Im Zentrum standen die Wahlen der Landtagskandidaten, Delegierten sowie einige strukturelle Entscheidungen innerhalb des Kreisverbands.

In getrennten Wahlgängen bestimmten die Mitglieder ihre Direktkandidaten für die beiden Wahlkreise.

Für den Wahlkreis 5 (Böblingen) wurde Marcel Kläger, Altenpfleger aus Sindelfingen, gewählt. Kläger ist im Bündnis Buntes Sindelfingen aktiv und betonte in seiner Vorstellung seinen Einsatz gegen rechte Hetze sowie für den Ausbau erneuerbarer Energien im Landkreis.

„Im Kampf gegen rechts müssen wir entschieden Hass und Hetze gegen queere Menschen entgegentreten“


Im Wahlkreis 6 (Leonberg) setzte sich Thomas Walz, Historiker aus Aidlingen und Kreisvorsitzender der LINKEN, durch. Er will den Kontakt zu den Menschen im Wahlkreis intensivieren und die Partei in ihrer Rolle als soziale Interessenvertretung stärken.

„Wir müssen durch Haustürgespräche die Sorgen der Leute ernst nehmen und mit ihnen gemeinsam handeln – etwa für bezahlbaren Wohnraum“


Als Ersatzkandidat wurde unser Weil der Städter Gemeinderat Moritz Riexinger gewählt.

 

Auch die Delegierten für die Landesvertreter*innenversammlung wurden gewählt. Zur Wahrung der Mindestquotierung bestimmten die Mitglieder Sarah und Nina, sowie Jan und Lukas auf der gemischten Liste. Reinhard wurde als Ersatzdelegierter benannt.

Weitere Entscheidungen sollten die Arbeitsfähigkeit des Kreisvorstands stärkten. So wurden bisher vakante Plätze im Kreisvorstand nachgewählt. Wir freuen uns Nina uns Sarah im Vorstand begrüßen zu dürfen. In einer weiteren Abstimmung sprach sich die Versammlung dafür aus, dass die Linksjugend künftig eine Wahlstimme im Kreisvorstand erhält. Damit soll die Beteiligung und Mitsprache junger Genoss*innen im Kreis weiter gestärkt werden.

Vor dem Hintergrund positiver Wahlumfragen und zahlreicher motivierter Neumitglieder sind wir sicher den Einzug in den Landtag zu schaffen. Jetzt geht es darum gemeinsam zu überlegen, wie wir gemeinsam zu einer starken Stimme für soziale Gerechtigkeit, Anti-Imperialismus sowie Anti-Zionismus in Baden-Württemberg werden können.