Bericht zur Gründungssitzung des OV Herrenberg

Am 30. März 2025 wurde der neue Ortsverband Die Linke Herrenberg & Oberes Gäu gegründet.

Mit dabei waren Vanessa Krause, Benjamin Schröder und Anastasios (Taso) Petridis – stimmberechtigt. Thomas Walz war als Vorsitzender des Kreisverbands unterstützend vor Ort.

Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl wurde schnell klar: Die Gründung soll nicht verschoben werden. Auch der Vorstand wurde direkt gewählt – vorerst für ein halbes Jahr auf Interimsbasis. Nessi wurde einstimmig zur Vorsitzenden bestimmt.

Der neue OV wird unter der Satzung des Kreisverbands geführt. Beim Namen einigte man sich auf „Herrenberg & Oberes Gäu“, um klarzumachen, dass die politische Arbeit nicht an der Stadtgrenze endet.

Erste Strukturen und Termine

Die OV-Sitzungen finden künftig alle zwei Monate statt – immer am zweiten Sonntag um 19 Uhr. Die nächsten Termine stehen auch schon fest: 11.05., 13.07., 14.09., 09.11.2025 und 11.01.2026.

Ein Stammtisch ist ebenfalls geplant, allerdings erst, wenn mehr aktive Leute dazukommen. Bis dahin ist eine Teilnahme an den Treffen der Falken möglich – die treffen sich regelmäßig am ersten Samstag im Monat.

Außerdem schlug Benjamin die Idee „Café ohne AfD“ vor: Ein offenes politisches Treffen für alle, die sich klar gegen rechte Politik positionieren. Er kümmert sich um die Organisation und hält den OV auf dem Laufenden.

Sichtbarkeit und erste Themen

Die Öffentlichkeitsarbeit läuft erstmal über die bestehenden Social Media-Kanäle des Kreisverbands. Vanessa und Thomas übernehmen die ersten Posts zur Gründung und zu den nächsten Treffen. Auch ein Artikel im Gäubote zur Gründung ist geplant.

Ein großes Thema vor Ort: der Bürgerentscheid zur Windkraft am 3. Juli. Die Stadt prüft Standorte für Windräder, was zu Widerstand in Teilen der Bevölkerung geführt hat. Taso hat Kontakt zur Initiative Rückenwind Herrenberg aufgenommen. Wer sich mehr einbringen will, kann sich jederzeit melden – zum Beispiel auch beim „Menschlichen Windrad“ am 1. Juni.

Jugendarbeit & Ausblick

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Jugendarbeit. Gespräche mit dem Stadtjugendring sollen folgen, denn politische Angebote für junge Menschen sind dringend nötig – nicht nur für die Zukunft der Partei, sondern auch der Region.

Weiter geht’s am 2. April mit der nächsten Sitzung des Kreisverbands – dort wird die Gründung offiziell eingebunden und gemeinsam geschaut, wie es jetzt weitergeht.

 

Der Start ist gemacht – mit klaren Ideen und großer Motivation. Jetzt heißt es: sichtbar werden, Mitstreiter:innen finden und die politische Arbeit in Herrenberg und Umgebung Schritt für Schritt aufbauen.